Von Mittwoch, 13. Juni, bis Sonntag, 18. Juni, ging es bunt zu am Wiener Rathausplatz. Alternative Lebensweisen wurden in den Mittelpunkt gerückt und siehe da – da gibt es doch einige Schnittpunkte zwischen dem Mainstream und der LGBTQI-Community. Dass beide ausgelassen feiern können, wurde auf jeden Fall bewiesen. Es gab aber nicht nur Musik und gutes Essen, sondern vor allem lehrreiche Vorträge, interessante Paneldiskussionen, die Möglichkeit, sich auf HIV testen zu lassen, verrückte Showeinlagen auf der Hauptbühne und so weiter. Die Stimmung war ausgelassen und wer wollte, konnte sich über Themen weiterbilden, die sonst nicht oft angesprochen werden.

Der Auftakt für die Schlussfeierlichkeiten war die Regenbogenparade am 17. Juni.
Windig war es am Tag der Regenbogenparade, als es um 14 Uhr auf der Höhe des Rathausplatzes losging. Die Banner festzuhalten, war keine Kleinigkeit und viele gingen mit Muskelkater heim. Aber das war ein Preis, den man gerne in Kauf nahm für den Spaß und das Signal, dass man mit der Teilnahme aussandte.
Die Parade ging vorbei an Parlament, Oper, Urania, entlang des Franz-Josefs-Kais, der Börse und der Universität zurück zum Rathausplatz. Ende der Veranstaltung warbeim Rathausplatz gegen 19:30 Uhr. Dort warten Ansprachen von Aktivisten und Politikern – unter anderem von Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) – sowie die Prämierung der besten Beiträge und ein Auftritt von Song Contest-Teilnehmer Nathan Trent.

Hier ein kleines Video für alle, die die Regenbogenparade verpasst haben oder noch einmal Revue passieren lassen wollen.